Link verschicken   Drucken
 

Offenes Haus

„Warum bleiben wir in einem Raum, wo wir doch ein ganzes Haus haben!“

 

Dieser Gedanke hat uns zum Nachdenken gebracht!

Wir haben uns für das Konzept der ganzheitlichen Öffnung, also für ein „Offenes Haus“ entschieden.

 

Wir erleben:

  • Kinder gewinnen bei Öffnungsprozessen immer, sie genießen die Öffnung sofort!
  • Erwachsene gewinnen ebenfalls, doch sie brauchen länger um es zu genießen

 

OFFENE ARBEIT

  • Eröffnet allen Beteiligten Spielräume für Autonomie
  • Schafft offene Strukturen und Flexibilität im Alltag
  • Fördert Gelassenheit
  • Setzt Kreativität frei und fördert die Wiederentdeckung des Spieltriebs

 

Offene Arbeit lebt im Jetzt, reflektiert das Gestern, dient dem Morgen – und vermittelt so das wohltuende Gefühl von Kontinuität und Dynamik.

 

Der Offene Kindergarten ist ein Lebensraum, in dem die Kinder ihr Leben leben, sie sein können, wie sie sind, und das Ihrige tun, sie lernen, sich in Freiheit zu erproben, alles, was ein Kind tut, einen Sinn hat, auch wenn dieser nicht immer erkennbar ist, das Spiel als ein zweckfreier Lebensausdruck wahrgenommen wird und deshalb Priorität erfährt.

 

Das unterscheidet die beiden Kindergartenkonzepte

 

Regelkindergarten Kindergarten mit offenem Konzept
  • Gruppe mit 25 – 28 Kindern
  • Alle Kinder müssen an allen Angeboten teilnehmen ,wenig bis keine Wahlmöglichkeiten
  • Nur ein Raum zum Spielen mit allen Bereichen, Kind fühlt sich „eingesperrt!“
  • Egal ob Sympathie zur Erzieherin man MUSS den ganzen Tag mit Ihr verbringen.
  • Kontakt zu anderen Kindern der anderen Gruppen bleibt aus. (Geschwister, Vorschulkinder,…)
  • Beobachtungen nur von 2 Personen
  • dadurch etwas einseitig!


 

  • Freies Bestimmen von Spielort, Spielart und Spielpartner nach persönlichen Bedürfnissen
  • Geringe Lautstärke da in keinem Raum mehr als 10-12 Kinder sind.
  • Mehr Platz zum Spielen
  • Stärken- und Schwächenorientiertes Arbeiten ist besser möglich
  • Kontakt zu allen Kindern
  • Wechselnde Kinderkonstellationen, wodurch neue Spiele mit neuen Impulsen und Ideen entstehen.
  • Mehrere Beobachtungssituationen durch viele Personen, die ihre Meinungen austauschen und einbringen können.
  • „10 Augen sehen mehr als nur 2!“
  • Unterschiedliche Fähigkeiten des Personals werden eingebracht und genutzt
  • (Künstlerwerkstatt, Musik,… )