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Eingewöhnung in die Krippe

 

kindbezogen – individuell – familienbezogen – einfühlsam

 

Wir arbeiten nach unserem erarbeiteten Eingewöhnungskonzept,

das sich an das Münchner- und Berliner Eingewöhnungsmodell anlehnt.

Unsere Erfahrung zeigt uns, dass jedoch eine individuelle Entscheidung bei jeder Eingewöhnung ganz wichtig ist.

Jedes Kind ist anders, hat schon unterschiedliche Trennungen erlebt oder die Krippentrennung ist das erste Mal. Deshalb ist dieses Konzept ein Leitfaden an dem wir uns orientieren, allerdings entscheiden wir individuell, kindbezogen, familienbezogen und einfühlsam.

 

eingewöhnung

 

Das Eingewöhnungskonzept der Kinderkrippe

im Haus für Kinder Blumenwiese

(angelehnt an das Münchner – und Berliner Eingewöhnungsmodell)

 

Vorbereitungsphase (vor dem 1. Krippentag)

  • Anmeldung in der Kinderkrippe

  • Platzvergabe

  • Betreuungsvertrag schließen

  • Formulare ausfüllen

  • Anmeldegespräch mit der Einrichtungsleitung führen; während dieses Gesprächs werden folgende Grundinformationen an die Eltern weitergegeben.

  • Eingewöhnungsflyer

  • Eingewöhnungsheft

  • Dauer, Wichtigkeit und Ablauf der Eingewöhnung wird besprochen

  • Kernzeit der Eingewöhnung liegt bei 3 Wochen

  • Essensanmeldung

krippe

Kennenlernphase

 

(1. + 2. Tag) 8.30 – 10.30 Uhr -- Elternteil und Kind erkunden aktiv die Einrichtung.

Das Kind erkundet aktiv die neue Umgebung. Die Bezugserzieherin verhält sich eher passiv und wartet auf Reaktionen von Seiten des Kindes. Eltern haben Zeit das Personal und die Einrichtung kennenzulernen. Die Eltern sind in dieser Zeit für Füttern und Wickeln selbst verantwortlich.

(3. + 4. Tag) 10.00 – 11.45 Uhr-– Rollentausch Erzieherin und Eltern

Die Bezugserzieherin wird aktiver in ihren Tätigkeiten und geht in eine behutsame aber aktive Annäherung zum Kind. Die Eltern bleiben in der Einrichtung, schlüpfen aber langsam in die passivere Rolle. Das Füttern und Wickeln erledigt nun die Erzieherin im Beisein der Eltern. Die Eltern befinden sich immer in der Nähe des Kindes.

 

(5. + 6. Tag) 9.00 Uhr – 11.45 Uhr – Erste kurze Trennungsphase

Nach wie vor geht die Bezugserzieherin mehr und mehr in die Rolle der aktiven Spiel und Betreuungspartnerin über. Die Bezugserzieherin wird hier zudem aktiv Vermittlerin und Trösterin in verschiedensten Situationen sein. Sie als Eltern bleiben in dieser Phase in der Nähe ihres Kindes. Eine 15 – 30 minütige „Trennungsphase“ ist an diesem Tag angedacht. Sie als Eltern verlassen in dieser Zeit kurz den Raum, aber nicht die Einrichtung. (Die Trennungszeit kann je nach Kind am 6. Tag auch auf 45 – 60 Minuten ausgedehnt werden.)

 

(7. + 8. Tag) 8.30 Uhr – 11.45 Uhr – Trennungsphase 1

Gemeinsames Ankommen und Spielen in der Einrichtung. Nach kurzer Zeit bleibt das Kind in dieser Phase 1 – 1 ½ Stunden alleine in der Gruppe. Die Eltern verweilen außer Sichtweite des Kindes in der Einrichtung.

 

(9. + 10. Tag) 8.30 Uhr – 12.00 Uhr – Trennungsphase 2

Hier bleibt das Kind in der Gruppe und nimmt an allen Tätigkeiten alleine teil. Die Eltern bleiben in der Einrichtung oder sind telefonisch schnell (max. 15 Min.) erreichbar.

Für Kinder, die bis 12 Uhr angemeldet sind, entfällt dann die Trennungsphase 3 und 4 und sie gehen gleich zur Stabilisierungsphase über.

 

(11. + 12. Tag) 9.30 – 14.00 Uhr – Trennungsphase 3

Kind bleibt alleine in der Gruppe und nimmt an allen Tätigkeiten alleine teil (siehe 9.Tag und 10.Tag). 

 

(13. Tag) 8.30 – 13.45 Uhr – Trennungsphase 4

Das Kind schläft nach Möglichkeit das erste Mal alleine in der Krippe und wird nach dem Schlafen abgeholt. Die Eltern sind die ganze Zeit telefonisch erreichbar.

 

(Ab dem 14. Tag) – Stabilisierungsphase

Für Kinder, die am 13. Tag die Trennungsphasen von ihren Eltern ohne Beunruhigung verbracht und sogar schon in der Krippe geschlafen haben, dient der 14. Tag der Stabilisierung der bereits gewonnenen Sicherheit in der Kindergruppe und in seiner Beziehung zur Betreuerin. Die Eingewöhnung ist für diese Kinder nun abgeschlossen.

Für Kinder, die sich noch immer in Abwesenheit des Elternteils ängstlich zeigen und sich von der Betreuerin nicht oder nur schwer beruhigen lassen, wird die Eingewöhnungszeit mit den Eltern noch um eine Woche verlängert.

 

Nach 8-10 Wochen - Eingewöhnungsgespräch

Der Abschluss der Eingewöhnung stellt nach zirka 8-10 Wochen ein Eingewöhnungsgespräch, wo nochmals gemeinsam mit den Eltern und der Bezugserzieherin die Eingewöhnung aus beiden Positionen reflektiert und zusammengefasst wird.

  • Ganz besonders hervorzuheben ist, dass dies nur ein Leitfaden für die Eingewöhnung in unserer Einrichtung zu sehen ist.

    krippe

Wir möchten individuell auf das Kind und auch auf die Familie eingehen und somit kann sich die Eingewöhnung in Zeit und im Ablauf verändern.

 

 


 

Kinder sollen davon überzeugt sein,

dass in ihrer Kita alles,

so wie es ist, am Besten ist –

und das funktioniert,

wenn sie sich wohlfühlen.

gestalten