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Unterstütze Kommunikation

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„Man kann nicht nicht kommunizieren“

 

Kommunikation und Interaktion sind eine angeborene Neigung des Menschen. Im Kontakt und Austausch mit der Welt und den Menschen entwickelt sich ein Kind bzw. der Mensch weiter.

 

Nicht sprechen zu können bzw. sich nicht verständlich äußern zu können, reduziert die Möglichkeit

mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen, Beziehung aufzubauen und zu gestalten und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. 

 

Es gibt zahlreiche Menschen, die  aufgrund einer angeborenen oder erworbenen Behinderung gar nicht oder nicht ausreichend sprechen können.

- Menschen mit geborenen Behinderungen (z. B. Geistige Behinderung)

- Menschen mit einer fortschreitenden Krankheit (z. B. Muskeldystrophie)

- Menschen mit Schädigung durch Unfälle oder Schlaganfälle

- Menschen mit vorübergehend eingeschränkten lautsprachlichen Möglichkeiten (z. B. Gesichtslähmung, …)

- Menschen mit Sprachstörungen

 

Hier möchte ich auch die Asylbewerberkinder erwähnen. Sie müssen die deutsche Sprache oft von Grund auf erlernen. Die Methoden der Unterstützen Kommunikation, sind dabei sehr hilfreich. Wir haben schon viele positive Erfahrung damit gemacht.

 

„Auch wer nicht sprechen kann, hat viel zu sagen!“

 

Dabei bedient sie sich der

- Körpereigenen Kommunikationsformen

Unsere Mitarbeiter sind auf diese Art von Kommunikation sensibilisiert und sie hat  in ihrer Vielfältigkeit schon Einzug in unseren Kindergartenalltag gefunden. (z. B. Nutzung von Lautspracheresten, Blickbewegungen, Mimik, Gestik, Körpersprache, Zeigebewegungen, individuelle oder konventionelle Gebärden)

 

und der

 

- Externen Kommunikationsformen

  • Nicht elektronische Hilfen (z. B. Fotos, Bilder, Symbole, konkrete Objekte, Tagebuch, Symbolsystem, Metacom, Portfolio)
  • Elektronische Hilfen (z. B. Tablet, Computer, Sprechtasten, Sprechwürfel,  …)
  • Hilfestellung durch Personen, was jedoch nur durch speziell geschulte Personen durchgeführt werden kann (z. B. Basale Kommunikation, Gestützte Kommunikation, ...)

 

Auch viele der elektronischen Hilfsmittel sind unseren Mitarbeitern vertraut und wurden mit Hilfe unseres Schwerpunktes „Medienkompetenz“ in die Kindergartenpraxis übernommen. Dabei versuchen wir immer wieder neue, innovative Hilfsmittel zu finden, die den Kindern spielerisch Sprache und Kommunikation näher bringen soll.

 

Bei der Auswahl der unterschiedlichsten Kommunikationsmittel ist uns wichtig:

Unterstützte Kommunikation muss immer individuell sein. Die gegebenen Hilfen müssen immer an die Fähigkeiten und Bedürfnisse des jeweiligen Kindes angepasst werden

 

Ergänzend  stehen wir dabei im ständigen Kontakt und Austausch mit den Logopäden, die die Kinder betreuen.

 

Unterstützen Kommunikation in unsere Arbeit mit Kindern heißt also für uns:

  • den Kindern Hilfe zu geben, sich mitteilen zu können
  • den Kindern die Sicherheit zu geben, verstanden zu werden; sie erfahren nicht frustrierende Verständnislosigkeit, die oft zu einer freiwilligen Sprachlosigkeit führt
  • wir und andere Bezugspersonen haben so die Chance, die Kinder neu und anders kennen zu lernen
  • wir finden so mehr Möglichkeit für gemeinsames Handeln
  • alle Kinder können von den Methoden und Inhalten der Unterstützen Kommunikation lernen und sie unterstützt so unseren inklusiven Gedanken